Maiempfang mit Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly

Veröffentlicht am 03.05.2016 in Veranstaltungen

Dr. Ulrich Maly kam als Hauptredner

 Kreisverband und Kreistagsfraktion der SPD luden zur Feier des 1. Mai in den Parsberger Burgsaal ein. Ehrengast war Nürnbergs Oberbürgermeister.

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Von Andreas Friedl

Parsberg. Etwa 100 Mitglieder und Freunde der SPD folgten am Freitag der Einladung des Kreisverbandes und der Kreistagsfraktion zur vorgezogenen Feier des 1. Mai im Burgsaal. Ehrengast und Hauptredner war der Nürnberger Oberbürgermeister, Dr. Ulrich Maly.

Bevor dieser ans Rednerpult trat, konnte die SPD-Kreisvorsitzende und Dietfurts erste Bürgermeisterin Carolin Braun den ersten Bürgermeister von Parsberg, stellvertretenden Landrat und Hausherren, Josef Bauer begrüßen. In ihre Grußworte schloss sie Helmut Himmler, den ersten Bürgermeister von Berg und stellvertretenden Landrat, mit ein. Ihr Willkommen galt auch Getrud Heßlinger, Neumarkts zweiter Bürgermeisterin, den Mandatsträgern der Gemeinden des Landkreises und den Parteimitgliedern, sowie den Freunden der SPD. Sie freute sich auch über den Besuch von mehreren Gewerkschaftsfunktionären.

Nach einer kurzen Moderation des SPD-Ortsvorsitzenden Martin Beiderbeck, ließ Bauer wissen, dass er sich freue, Nürnbergs Oberbürgermeister in Parsberg willkommen zu heißen. Anschließend trat Dirk Lippmann, Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, ans Mikrofon und sprach Bauer seine Anerkennung für den Burgsaal aus. Zudem hob er den Sinn des 1. Mai hervor, den es seit über einhundert Jahren als Symbol zum Tag der Arbeit gebe: “Die Gewerkschaften haben die Grundlage dafür geschaffen, dass es gerechter zugeht.” Zudem kritisierte Lippmann das von Bundesfinanzminister Schäuble ins Gespräch gebrachte Thema der Anhebung des Rentenalters auf 70 Jahre: “Hierdurch würde jeder Fünfte das Rentenalter nicht erreichen.” Seiner Meinung nach dürfe das in Deutschland nicht geschehen, wenn es gerecht bleiben solle.

Helmut Himmler ließ es bei ein paar kurzen Worten und “kündigte” Dr. Maly an. Er kritisierte das Verhalten von ganz kleinen Gewerkschaften, die seiner Meinung nach einen “kuscheligen Egoismus” betreiben. Für ihn sei die Welt in den vergangenen 25 Jahren nicht gerechter geworden. Im Gegenteil, sie sei ungerechter geworden. Ein Problem sei für ihn die “Partei” der Nichtwähler. Deshalb stelle sich auch für ihn die Frage: “Wie bekommen wir die Nichtwähler zurück?” Weiter sprach er den Zuzug von Bürgerkriegsflüchtlingen an. “Hier wissen die etablierten Parteien nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Der Bau eines Zaunes kann die Sehnsucht derer nicht bremsen die zu uns kommen wollen.” Wie er weiter sagte, würden derartige Themen die Gesellschaft für einige Zeit spalten, diese würden dann aber wieder verschwinden, so wie es vor zig Jahren auch bei den Ostverträgen gewesen sei. Mit einem kleinen Empfang und Diskussionsrunden endete der Abend.

 

"Der erste Mai ist für die SPD und die Gewerkschaft eine Tradition. Die Gewerkschaft ist heute wichtiger denn je." (Carolin Braun)

 

"Die Gewerkschaften haben sehr viel erstritten. für mich ist die Rente ab 70 ein Ding der Unmöglichkeit" (Dirk Lippmann)

 

(Neumarkter Tagblatt vom 02.05.2016)

 

 

 

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